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Navimow verkauft in Deutschland derzeit vier Mähroboter ohne Begrenzungskabel: drei Modelle der i2-Serie für 1.099 bis 1.599 € und den großen X420 für 2.499 € (Stand: 06.11.2026). Alle vier orten sich ohne Antenne im Garten, alle haben laut Datenblatt Schutzklasse IP66 und 3 Jahre Garantie auf Gerät und Ladestation. Für die meisten Gärten bis 1.000 m² ist der i210 LiDAR Pro das passende Modell, der X420 lohnt sich erst bei großen oder sehr steilen Flächen.
Die Alternative in der Box ist der Sunseeker S4: Er kostet 999 € (geprüft 6. November 2026), ist laut Datenblatt für 1.000 m² und 42 % Steigung ausgelegt, navigiert mit LiDAR und Kamera ohne Antenne und hat einen Regensensor. Für Gärten ohne nennenswerten Hang ist er damit günstiger als der i210 LiDAR Pro für 1.599 €.
Die Navimow-Modelle im Vergleich
| Modell | Fläche | Steigung | Navigation | Preis |
|---|---|---|---|---|
| i208 AWD | 800 m² | 45 % | RTK + Vision | 1.099 € |
| i210 LiDAR Pro | 1.000 m² | 55 % | LiDAR + RTK + Vision | 1.599 € |
| i215 LiDAR | 1.500 m² | 45 % | LiDAR + Vision | 1.399 € |
| X420 | 2.000 m² | 84 % | RTK + Vision | 2.499 € |
Reguläre Preise laut Navimow-Shop, Stand: 06.11.2026. Navimow verkauft einzelne Modelle immer wieder in Aktionen günstiger, beim i210 LiDAR Pro zuletzt auch mit Garage; ein Enddatum nennt der Shop nicht.
Welcher Navimow passt zu meinem Garten?
Rechnen Sie zuerst Ihre Rasenfläche nach, am besten mit dem Flächenrechner. Dann entscheidet die Steigung.
Der i208 AWD hat Allradantrieb, schafft aber laut Datenblatt nur 45 % Steigung und 800 m². Er ist das Einstiegsmodell für normale Reihenhaus- und Doppelhausgärten. Seine Schnittbreite liegt bei 18 cm.
Der i210 LiDAR Pro ist das Modell, zu dem wir den meisten Käufern raten würden. Er kombiniert LiDAR, Netzwerk-RTK und Kamera, kommt mit Allradantrieb auf 55 % und kostet 1.599 € (geprüft 6. November 2026), der i208 1.099 €. Der Haken: Navimow nennt für ihn 75 Minuten Akkulaufzeit, weniger als bei jedem anderen i2-Modell.
Der i215 LiDAR ist für große, flache Gärten gedacht. Er schafft 1.500 m² und laut Datenblatt bis zu 160 Minuten oder 426 m² pro Akkuladung. Angetrieben werden nur die zwei Hinterräder, und RTK hat er nicht. Er navigiert ausschließlich mit LiDAR und Kamera. Wer einen Hang im Garten hat, ist mit dem i210 besser bedient, der 1.599 € (geprüft 6. November 2026) statt 1.399 € kostet.
Der X420 ist eine andere Geräteklasse: 43 cm Schnittbreite mit zwei Schneidscheiben, Allrad mit Doppelfederung, 84 % Steigung und Hindernisse bis 7 cm Höhe. Für 600 m² Rasen ist er zu groß und zu laut (68 dB(A) laut Hersteller). Sinnvoll ist er ab etwa 1.500 m² oder an einem richtig steilen Hang. Mehr dazu unter Mähroboter für Hanglage.
Unsicher? Der Mähroboter-Finder fragt Fläche, Steigung und Budget ab und schlägt passende Modelle aller Marken vor.
Was kostet die Navimow-App?
Die App selbst kostet nichts. Kosten entstehen für die Mobilfunkverbindung. Laut Datenblatt der i2 AWD ist Netzwerk-RTK ohne Zusatzkosten enthalten, das eingebaute 4G-Modul ein Jahr kostenlos. Danach kostet die Verlängerung laut Navimow-Seite 29,90 € bzw. 29,99 € pro Jahr.
Für den i210 LiDAR Pro und den i215 LiDAR nennt Navimow ebenfalls ein Jahr kostenloses 4G-Datenvolumen, beim X420 heißt der Dienst Connect+ und ist auch ein Jahr kostenlos. Was die Verlängerung bei diesen drei Modellen kostet, steht in den Datenblättern, die wir ausgewertet haben, nicht. Fragen Sie das vor dem Kauf nach. Zum Vergleich: Mammotion gibt bei LUBA 3 und LUBA mini 2 drei Jahre 4G-Service kostenlos dazu, mehr dazu unter Navimow oder Mammotion.
Kann Navimow im Regen stehen?
Alle vier Modelle haben laut Hersteller Schutzklasse IP66, sie sind also gegen starkes Strahlwasser geschützt. Draußen stehen bleiben können sie damit.
Beim Mähen bei Regen unterscheiden sich die Modelle. Die i2 AWD passt sich laut Datenblatt über die Wettervorhersage an, einen Regensensor führt Navimow für sie nicht auf. Beim X420 kombiniert das Wettermanagement Wettervorhersage und Regensensor. Für i210 und i215 nennen unsere Daten keinen Regensensor. Wer den Mäher bei nassem Rasen sicher pausieren lassen will, sollte das vor dem Kauf prüfen. Eine Garage schützt zusätzlich vor Sonne und Laub, siehe Garage für den Mähroboter.
Welche Firma steckt hinter Navimow?
Die Geräte werden in Deutschland als „Segway Navimow" verkauft, über den eigenen Shop de.navimow.com. Mehr zur Unternehmensstruktur können wir aus unseren Daten nicht seriös sagen, und wir schreiben hier nur, was wir prüfen können. Für Ihre Kaufentscheidung wichtiger sind die belegten Punkte: 3 Jahre Garantie auf Gerät und Ladestation, 2 Jahre auf den Akku, PIN-Sperre, Alarm beim Anheben und GPS-Ortung bei allen vier Modellen.
Was ist mit dem Navimow i105E?
Der i105E ist nach Suchanfragen das bekannteste Navimow-Modell. Im deutschen Navimow-Shop wird er nicht mehr verkauft, die aktuelle Kleingarten-Linie ist die i2-Serie. Aktuelle Daten zum i105E haben wir nicht, deshalb nennen wir für ihn weder Preis noch Fläche. Wer ihn gebraucht oder als Restposten findet, sollte die Garantiebedingungen beim Händler klären. Als neues Gerät für einen kleinen Garten ist der i208 AWD der direkte Ersatz.
Was Gartenbesitzer oft fragen
Gibt es einen Navimow-Test von Mähpilot?
Nein. Eigene Praxistests haben wir noch nicht. Unsere Einschätzungen beruhen auf Herstellerdatenblättern und sind so gekennzeichnet. Einen Überblick über alle Marken finden Sie unter Mähroboter-Test.
Brauchen Navimow-Mäher eine Antenne?
Nein. Laut Datenblatt ist bei allen vier Modellen keine Antenneninstallation nötig. i208, i210 und X420 nutzen Netzwerk-RTK über Mobilfunk, der i215 kommt ganz ohne RTK aus. Wie die Techniken sich unterscheiden, erklären wir unter RTK, LiDAR oder Kamera.
Wie laut ist ein Navimow?
Für die drei i2-Modelle nennt Navimow 59 dB(A), für den X420 68 dB(A). Ob gemessen oder garantiert, gibt der Hersteller nicht an.