Von 28 aktuellen Mährobotern in unserer Datenbank arbeiten 24 ohne Begrenzungskabel. Mit Draht sind nur noch vier Modelle dabei: GARDENA SILENO minimo 500, Worx Landroid M700 Plus und die beiden STIHL iMOW. Stand ist der 06.11.2026.
Auffällig ist, wie viele der kabellosen Geräte auch ohne eigene Antenne im Garten auskommen. Lange war RTK mit einer Referenzstation auf dem Hausdach oder im Garten der Standard. Inzwischen holen sich viele Mäher die Korrekturdaten über das Mobilfunknetz (Netzwerk-RTK) oder verzichten ganz auf Satelliten und orientieren sich per LiDAR-Laserscanner und Kamera.
Ohne Antenne arbeiten laut Herstellerangaben unter anderem alle vier Navimow-Modelle der i2- und X4-Reihe, die drei Mammotion-Modelle, die Worx Landroid Vision Cloud, Dreame A2 und A3 sowie Sunseeker S4 und Ecovacs GOAT A3000. Eine Station im Lieferumfang haben dagegen Sunseeker S5 und Lymow One Plus. Husqvarna setzt bei den EPOS-Modellen WLAN oder Mobilfunk auf der ganzen Rasenfläche voraus, sonst ist die Referenzstation RS1 als Zubehör nötig.
Netzwerk-RTK hat eine Kehrseite: Der Mäher braucht eine Datenverbindung, und die ist nicht immer dauerhaft kostenlos. Navimow nennt für den i208 AWD ein Jahr 4G inklusive und danach 29,90 € bzw. 29,99 € pro Jahr, Mammotion legt beim LUBA 3 und LUBA mini 2 drei Jahre Datenvolumen bei. LiDAR-Geräte wie der Dreame A2 1200 oder der Navimow i215 LiDAR brauchen für die Navigation weder Satellit noch Abo.
Welches Verfahren zu welchem Garten passt, steht unter RTK, LiDAR oder Kamera. Alle kabellosen Modelle nebeneinander zeigt Mähroboter ohne Begrenzungskabel.